Über mich

Mein erster beruflicher Werdegang führte mich über einige Umwege zur Physiotherapie. Seit je interessieren mich die Funktionsweise und die psychische Verfassung der Menschen und die Möglichkeiten, das Wohlbefinden zu verbessern. Mit der Craniosacral Therapie hat sich mir eine Methode eröffnet, auch die seelische Ebene stärker in meine Arbeit einzubeziehen. Schon zu Beginn meiner Ausbildung zur Craniosacral Therapeutin bestärkten mich Behandlungserfolge auf diesem Weg. Noch heute lässt mich die Methode immer wieder von neuem staunen, wie wenig es braucht, um viel zu bewegen.

In den letzten rund zehn Jahren durfte ich miterleben, wie ein Klient mit sehr starker Migräne nach sechs Behandlungen seine Medikamentendosis deutlich reduzieren konnte oder sich bei einem achtjährigen Kind mit ausgeprägtem Kreuzbiss nach drei Sitzungen eine kieferorthopädische Korrektur erübrigte.

Es finden oft Menschen den Weg in meine Praxis, die mit traumatischen Erlebnissen konfrontiert sind. Um diese Personen gut begleiten zu können, erweitere ich meine Kompetenzen mit der Methode ‹Somatic Experiencing› von Peter Levine. Diese eigenständige Behandlungsmethode ergänzt die Craniosacral Therapie auf ideale Weise.

Auch mit dieser Methode werde ich immer wieder von berührenden Verläufen überrascht. Ein fünfjähriger Junge, der mit Ängsten befangen war, erzählte mir nach drei Sitzungen freudestrahlend, wie er auf Klettergerüsten herumklettern und eine steile Rutschbahn runtersausen kann, was vorher nicht möglich war.

Regelmässig besuche ich Fortbildungskurse, um meinen Klient*innen die bestmögliche Begleitung zu gewährleisten. Insbesondere interessieren mich die Behandlung von Traumata wie auch die Wirkung der Craniosacral Therapie bei Kindern. Zur Zeit befinde ich mich in der Weiterbildung zum Somatic Experiencing Practitioner (Zentrum für innere Ökologie, Schweiz, Abschluss 2021).